Hündin Angel mit Frauchen Manuela
Hündin Pia mit Tochter Lea
Rüde Dejus mit Frauchen

Herzlich willkommen bei Blackwood

                                                                                                      

Wir möchten als Familie zeigen welche herausragenden Eigenschaften die Rasse Rottweiler mit sich bringt. 

Blackwood steht für verantwortungsvolle Zucht, Ernährung & Coaching . Wir stellen ein ganzheitliches Konzept zur Verfügung und das nicht nur für unsere Welpenkäufer. 

 Bei Blackwood Dog Coaching sind Hunde aller Rassen sowie Misch herzlich willkommen.(Nähere Infos unter Hundetraining).

Und auch unsere Futter ist für jeden der Interesse hat seinem Hund das Beste zu bieten bei uns erhältlich.( Infos zu unserem Futter finden sie unter Hundefutter für alle Rassen)

Verebung Hundezucht
Zwingerurkunde Blackwood

Vererbung

Um die Zusammenhänge besser zu verstehen ,müssen vorab einige Grundzüge der Vererbung erklärt werden. In der Genetik unterscheidet man zwischen Genotyp und Phänotyp. Der Genotyp ist die zugrunde liegende genetische Information, also die Ausprägung von einzelnen Genen ,die in einem Individium vorliegen.

Der Phänotyp ist das Erscheinungsbild ,welches ein Individium mit sich trägt und welches zu großen Teilen vom Genotyp beeinflusst wird. Jedes Gen kann in verschiedenen Varianten vorliegen. Diese unterschiedlichen Varianten nennt man Allele. Jedes Lebewesen besitzt zu einem Gen zwei Allele, nämlich das der Mutter und das des Vaters. Enthalten beide die gleiche Information, spricht man von reinerbig.

Spannend wird es, wenn sich die Informationen beider Allele unterscheiden und eine sogenannte Mischerbigkeit vorliegt. Welches Allel schlussendlich das Erscheinungsbild bestimmt, hängt davon ab, welches dominant und welches rezessiv ist.

Das rezesive,also das ,, unterlegene“ Allel wird quasi stumm mitgetragen,ohne eine Auswirkung auf das Erscheinungsbild zu haben.

Ein Problem kann dieses Phänomen dann darstellen ,wenn es sich bei den rezessiven Allelen um Ausprägungen handelt , die reinerbig vorliegend schwere Erkrankungen hervorrufen und gegebenenfalls unwissentlich über Generationen weitergegeben werden. Für die Zucht bedeutet das ,dass Anpaarungen allein aufgrund von Äußerlichkeiten fatale Folgen haben können.

Beispiel Genotyp und Phänottyp erklärt anhand der Verebung des D Lokus . Das Dilute Gen sorgt leider für den beliebten silbernen Farbtyp ,wenn es reinerbig vorliegt. Das Dilute Gen ist rezessiv und wird somit in Form von silberner Fellfarbe nur sichtbar, wenn es doppelt, also reinerbig vorliegt.

Reinerbiger Hund dunkle Fellfarbe kann kein Dilute Gen an seine Nachkommen weitergeben.

Mischerbiger Hund dunkle Fellfarbe kann ein Dilute Gen an seine Nachkommen weitergeben, sprich er ist Träger des Gens ohne das für das betroffenen Tier eine Auswirkung hat. Hier kommt es dann auf die weiteren Anpaarungen an ob für die nächsten Generationen Schäden entstehen. Deshalb sind Genetische Test so wichtig da man durch die dunkle Fellfarbe nicht erkennen kann ob das Tier Dilute Gene in sich trägt.

Reinerbiger Hund silberne Fellfarbe wird ein Dilute Gen an seine Nachkommen weitergeben diese Tiere haben ein hohes Risiko an Color Dilution Alopecia zu erkranken. Dies ist eine durch die Farbe bedingter Haarausfall dessen Begleiterscheinungen die Tiere auch in ihrer Lebensqualität stark einschränken.

Qualitätskontrolle in der Hundezucht

In den sogenannten Rassestandarts werden die Zuchtziele hinsichtlich des allgemeinen Erscheinungsbildes ,der Körperform ,der Fellfarbe ,Größe, Gewicht sowie Charaktereigenschaften festgelegt. Ebenso wird darin festgelegt welche Abweichungen vom Idealbild als Fehler zu bewerten sind und gegebenenfalls zu einem Ausschluss aus der Zucht führen.

Wie kommt also trotz umfassender Festlegung der Standarts trotzdem zu kranken Hunden?

Die beginnende Industrialisierung machte die klassischen Berufe des Hundes zunehmend überflüssig, sodass sich die Hundezucht neu ausrichtete. Parallel zur Leistungszucht entwickelte sich eine Zucht die auf äußere Merkmale , also auf Schönheit basiert. Leistungszucht defeniert hier jene Hunde die im Stande sind ihrer ursprünglichen Funktionen zu erfüllen für die sie ursprünglich gezüchtet wurden. Die auf Schönheit basierende Linie ist die sogenannte Showlinie.

Hundeausstellungen sind ein nicht unwichtiges Kriterium für die Erhaltung eines Rassestandarts. Nur liegt dieser bei dem Urteilsvermögen des Richters. Dieser entscheidet wesentlich darüber mit welchen Tieren gezüchtet wird. Nicht immer ist dies zum Vorteil der Rasse. Den allein ein Schönheitstitel gibt keinen Aufschluss auf die allgemeine Gesundheit einer Rasse bzw. eines Hundes. Die im Schauring zu erbringende Leistung besteht aus dem bewältigen weniger Runden. Der Richter kann nicht in wenigen Minuten durch äußere Betrachtung den Gesundheitszustand eines potentiellen Zuchttieres einschätzen.

Genetische Tests sind eine unverzichtbare Möglichkeit, versteckte Erbkrankheiten im Rahmen der Möglichkeiten zu entdecken. Sie bleiben jedoch sinnlos ,wenn offensichtliche ,mit unseren Sinnen wahrnehmbare Fehlbildungen bewusst auch im Schauring ignoriert werden.

Sowohl die Rassestandarts die im Schauring bei der Hundeausstellung bewertet werden als auch die Durchführung genetischer Tests tragen dazu bei das mit gesunden Hunden gezüchtet werden kann. Es sollte im Schauring nur zum Wohle des Rassestandarts und der Gesundheit der Hunde gerichtet werden.